Zukunftsprojekte der Kirchengemeinde

Kirche, wohin gehst du?

 

Die Zukunftsprojekte der ev. Kirchengemeinde Werther

Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, das Leben ist in vielen Bereichen starken Veränderungen unterworfen. "Prüfet alles, das Gute behaltet", heißt es in der Bibel. Auch in der ev. Kirche ändert sich gegenwärtig viel, was auch unsere ev. Kirchengemeinde in Werther betrifft:

 

Wir werden als Gemeinde kleiner (momentan haben wir gut 5000 Gemeindeglieder), perspektivisch wird es in Werther nur noch eine Pfarrperson zur Betreuung unserer Gemeindeglieder geben und wir haben viele Gebäude zu bewirtschaften, um unsere gemeindliche Arbeit leisten zu können.

Auch in Zukunft wollen wir für die Menschen in und um Werther da sein - unser Spektrum reicht von Gottesdiensten über Seelsorge und Diakonie, Kindergartenarbeit, (offener) Jugendarbeit, Durchführung von Sommerfreizeiten (jedes Jahr ca. 300 Personen unterwegs) bis hin zu Seniorenarbeit und dem Betrieb des Wertheraner Friedhofs.

In Zeiten sinkender Einnahmen sind wir auf neue Wege angewiesen. Aus diesem Grund investieren wir gegenwärtig in zwei Wohnbauprojekte, die in Zukunft und für die nächsten Generationen die gemeindliche Arbeit vor Ort (mit-)finanzieren sollen.

Alte Bielefelder Straße

 

Das Pfarrhaus an der Alten Bielefelder Straße, in dem bis etwa 1993 Pastor Lohmann mit seiner Frau gelebt hatte, ist seit seinem Auszug vermietet. Es handelt sich um ein altes, großes Haus, das energetisch nicht vernünftig zu ertüchtigen ist und in dem Investitionen anstünden, die nicht mehr sinnvoll sind.

 

Das Ziel der Gemeinde ist es, an der Stelle ein Mehrfamilienhaus mit 21 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau enstehen zu lassen. Das Grundstück liegt direkt gegenüber dem Busbahnhof und damit sehr zentrumsnah.

 

Luftbild der Alten Bielefelder Straße mit virtuell eingefügtem Neubau

Wellenpöhlen

 

Das Pfarrhaus Wellenpöhlen, in dem bis zu seiner Pensionierung Pastor Splitter mit seiner Frau wohnte, befindet sich baulich in einem beklagenswerten Zustand. Es ist über 100 Jahre alt und verfügt über keine nennenswerte Dämmung. Das Grundstück ist jedoch recht groß und zentrumsnah gelegen.

 

An dieser Stelle plant die Gemeinde die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 9 Wohneinheiten. Es gilt in nennenswerter Weise Wohnraum zu schaffen ("innerstädtische Bauverdichtung").

 

Luftbild vom Wellenpöhlen mit virtuell eingefügtem Neubau